Sparen bei der Betrugsabwehr? Schlechte Idee!
Die ersten Wochen des Jahres 2026 waren für uns von ICO-LUX sehr erfreulich: Wir bauen gerade nicht nur unser Neugeschäft aus und helfen Banken dabei, Kreditantragsbetrug und Leasingbetrug zu detektieren. Sondern wir haben unsere Marktführerschaft im Bereich der privaten Krankenversicherungen auch nochmals erfreulich ausgebaut.
Damit hat die PKV-Branche in den letzten Jahren bewiesen, dass softwaregestützte Betrugsabwehr funktioniert und einen nachhaltigen Präventionseffekt erzielt – wenn man das Thema ernstnimmt.
Als Anbieter einer hochspezialisierter Dokumentenforensik-Software zur Betrugserkennung namens ICO.Fraud raten wir also – natürlich – dazu Software einzuführen. Gleichzeitig wäre es allerdings paradox, beim Personal innerhalb der Betrugsabteilungen sparen zu wollen. Warum?
Zugegeben, die betriebswirtschaftliche Logik ist nachvollziehbar. Personal- und Softwarekosten für Betrugsermittlung erscheinen in der Buchhaltung, der Schaden durch unentdeckten Betrug hingegen lässt sich nicht verorten. Doch genau darin liegt das Problem.
Was also einerseits ein Kostenfaktor ist, hat sich für Häuser mit der konsequenten Prüfstrategie (hervorragende Mitarbeitende in Betrugsabteilungen mit der richtigen Software als Prüfassistent an ihrer Seite die Betrugsermittlung auf ein neues Level zu heben) als einer der ertragsstärksten Hebel im Schadenmanagement erwiesen.
Denn die automatisierte Dokumentenprüfung reduziert den manuellen Aufwand bei der Schadensprüfung um bis zu 70 Prozent – und, wenn intelligent in der Digitalisierungsstrategie mitgedacht – verbessert sie die die Trefferquoten um bis zu 90 Prozent.
Versicherungen, die diesen Weg früh gegangen sind, können heute nicht nur den aktuellen Betrugswellen durch KI-manipulierte Dokumente besser begegnen, sondern wissen längst die Präventionseffekte zu schätzen. Denn die meisten Betrügenden wiederholen ihre Taten.
Wer sich in Sachen Betrugserkennung noch nicht strategisch optimiert hat, sollte dies spätestens 2026 nachholen, denn die Betrugsmethoden entwickeln sich rasant weiter – und zwar ganz unabhängig davon, ob sich die Privaten Krankenversicherungen und die Anbieter von Zusatzversicherungen oder kreditgebende Banken weiterentwickeln.
Die Frage, die sich Entscheider*innen in der Finanzwirtschaft jetzt stellen sollten, ist entsprechend nicht, ob sie in bessere Betrugserkennung investieren wollen – sondern ob sie es sich überhaupt noch leisten können, das weiter aufzuschieben!
Bildquelle: Gepromptet von ICO-LUX mittels Perplexity.io