Wer bist Du?
Ich bin Andreas, lebe mit meiner Familie in Jena und spiele höherklassig Tischtennis im Unisportverein. Ich habe in Bayreuth und Göttingen Physik studiert, in Mainz promoviert. Just als ich mit meiner Doktorarbeit zum Schwarmverhalten von Mikroschwimmern fertig wurde und mich auf dem Arbeitsmarkt nach Möglichkeiten außerhalb der Wissenschaft umsehen wollte, kam der Lockdown – und eine Einladung zum Bewerbungsgespräch bei ICO-LUX. Ich werde nie vergessen, dass ich damals der einzige Gast im Hotel war! Trotz der surrealen Umstände hat es sofort auch menschlich zwischen mir und dem ICO-LUX-Team gepasst, also bin ich nach Jena gezogen und arbeite hier immernoch gerne.
Was machst Du bei ICO-LUX genau?
Ich programmiere in C++, entwickele Betrugsregeln und kümmere mich mittlerweile vor allem um den Bankenbereich. Ich mache viel Matching – frage also: Wie extrahiert man automatisiert Informationen aus den Dokumenten? Mit möglichst guten Erkennungsquoten auch bei den ungewöhnlichsten Dokumentlayouts? Da das Team kontinuierlich wächst, koordiniere ich nun auch öfter neue Kolleg*innen.
Was verbindest Du mit ICO-LUX?
Kurze Wege – auch buchstäblich, denn wir wohnen nur wenige hundert Meter vom Büro entfernt. Manchmal bin ich daher auch Hausmeister oder Paketretter. Und natürlich stecken über die Jahre viele meiner Gedanken im Produkt, das schafft eine große Verbundenheit. Mir gefällt das Detektivische an unserer Arbeit sehr, die gesellschaftlich Relevanz. Wenn Du Dir eine Regel ausgedacht, sie programmiert und auf einen Datenbestand angewendet hast und dann fängt sie Betrug – das ist doch ein super Gefühl! Außerdem schätze ich das Team sehr und mag die flexiblen, familienfreundlichen Arbeitsbedingungen. Gerade komme ich zum Beispiel aus einem Mini-Sabbatical zurück. Mit meiner Partnerin und unseren kleinen Söhnen war ich einige Wochen in Frankreich unterwegs – mit einem Teil-Auto und einem Zelt. Bildschirmfreie Zeit – auch mal schön!
Foto (privat): Andreas im Süden Frankreichs - Mini-Sabbatical sei Dank!